Zustände von Aluminiumlegierungen

Zustand der Aluminiumlegierung: Was ist das?

Mechanische Eigenschaften der gleichen Aluminiumlegierung - geschmiedet oder gegossen – kann je nach Art der Verarbeitung stark variieren, vom Produkt erhalten (Halbfabrikat), Probe) bei der Herstellung oder bei der Weiterverarbeitung:

Diese Verarbeitung bildet den sogenannten Zustand des Materials – ein Komplex mechanischer Eigenschaften, resultierend aus der einen oder anderen Kombination von Wärme- und / oder Verformungsbehandlungen. Daher bei der Diskussion, die Auswahl oder Bestellung eines Produkts aus einer bestimmten Aluminiumlegierung muss berücksichtigt werden, konkretisieren und den Zustand des Materials angeben.

In der englischsprachigen Fachliteratur zur Angabe des Werkstoffzustandes von Aluminiumlegierungen - Knet- und Guss – dient dem Wort "Temper". Der Begriff “Temperament” stammt aus der alten Praxis des thermischen Härtens von Stählen, aber bei Aluminiumlegierungen ist es nicht unbedingt mit Härten verbunden. Wörtliche Übersetzung des entsprechenden deutschen Begriffs "Werkstoffzustand" – “Materialzustand”. In den Standards Russlands und der GUS-Staaten wird der Begriff "Zustand des Materials" verwendet, manchmal – einfach “Zustand”. Der Ausdruck "Zustand des Materials der Aluminiumlegierung", gemäß unserer Meinung, etwas umständlich, obwohl seine wörtliche Bedeutung genau das ist. Auf Russisch sieht es irgendwo aus wie "Butteröl". deshalb, erscheint zu, dass ohne Bedeutungsverlust stattdessen der Ausdruck "Zustand einer Aluminiumlegierung" verwendet werden kann, und statt der Kombination "Zustand des Materials" – nur "Staat".

Der Legierungszustand kann so geändert ("tuned") werden, damit es (Legierung) den spezifizierten Anforderungen so gut wie möglich entspricht. Legierungen durch Bearbeitungsverfahren, um ihren Zustand zu ändern, werden in Legierungen unterteilt, wärmebehandelbar und Legierungen, nicht durch Wärmebehandlung wärmeverfestigt.

Zustände thermisch gehärteter Legierungen

Legierungen, durch Wärmebehandlung gehärtet, erhalten ihre Haupt-"Härtung" durch ihre Wärmebehandlung, oft zusätzlich zum Kaltverfestigen, die sie durch ihre Herstellung erhalten. Dies gilt für alle Legierungen der 2xxx-Reihe., 6xxx und 7xxx, die durch die Wärmebehandlung durch die Mechanismen der Freisetzung einer Überschussphase oder der Alterung verstärkt werden können. Es gibt viele mögliche Zustände dieser Legierungen., da eine Änderung der Temperatur der Wärmebehandlung und/oder deren Dauer zu einem anderen Gefüge der Legierung führt und, daher, eine Vielzahl von mechanischen Eigenschaften erhalten.

Zustände thermisch nicht härtbarer Legierungen

Legierungen, nicht durch Wärmebehandlung gehärtet, mechanische Eigenschaften entstehen bei Warm- und / oder Kaltumformprozessen bei der Herstellung von Produkten und Halbzeugen daraus, sowie zusätzliche Verformungsbehandlungen, solche wie, Kaltverfestigung mit Zwischen- und, Vielleicht, abschließendes Glühen. All dies gilt für Legierungen der 1xxx-Reihe., 3xxx, 5xxx und die meisten Legierungen 4xxx.

Bezeichnung der Zustände von Aluminiumlegierungen

Notationssystem der Zustände von Aluminiumknetlegierungen, eingeführt durch den amerikanischen Standard ANSI H35.1, derzeit weltweit anerkannt und von internationalen Normen übernommen: Europäische EN 515 und "Welt" ISO 2107.

Die Bezeichnungen der Grundzustände von Legierungen bestehen aus den Buchstaben F, Ö, h, W T, Angabe des Hauptprozesses der Herstellung eines Produkts oder seiner Wärmebehandlung.

Rahmenbedingungen von Aluminiumlegierungen

Die vollständige Bezeichnung der Legierung mit Angabe des Zustands sieht aus wie, z.B, für Legierungen, arbeitsgehärtet, wie folgt: 1100-H14, 3003-Ö, 3004-H38, 5083-H116, 5456-H321, und für thermisch gehärtete Legierungen – 2024-T62, 6061-451, 7075-7351.